Fondue, Feuerzangbowle, Feuerwehr?

Risiken erkennen


Risiken erkennen



Herzerkrankungen haben immer einen Ursprung. Zu wenig Sport, zu fettiges Essen, übermäßiger Konsum von Fast-Food, Nikotin, Alkohol oder gar Drogen und zu viel privater als auch beruflicher Stress.


Erstellen Sie sich eine Liste der Laster, die sie selbst als derzeit ungesund betrachten.

  1. Sie nehmen berufliche Dinge mit nach Hause?
  2. Sie fressen den Frust in sich hinein(symbolisch oder gar wörtlich?)
  3. Sie rauchen mehr als 5 Zigaretten am Tag und trinken mehr als 3 Bier in der Woche?
  4. Die Fast-Food Tempel ziehen Sie magisch an?
  5. Ihr Bauch sieht fast schon aus wie ein Bronto-Burger?
  6. Sie sind nachtragend, cholerisch und steigern sich in Kleinigkeiten hinein?

Sollten 2 oder mehrere Punkte zutreffen, lesen Sie weiter.

Sollten Sie aufbrausend, nachtragend und oft wütend sein, sollten Sie Ihr Herz verstehen lernen. Es leidet mit. Genau wie Sie! Einfach den Schalter im Kopf umlegen und Fünfe Gerade sein lassen, ist nach Jahren der Gewöhnung nicht leicht. Therapeuten sagen dann häufig, dass Sie zu verbissen agieren und sich nicht emotional distanzieren können. Leider haben diese Therapeuten recht. Es ist definitiv falsch, alles zu dulden und erst recht, alles geschehen zu lassen.
Nur muss man sich Prioritäten setzen und ein gesundes Gespür für den Grad des Vergehens zurück erlangen. Kleinkinder bekommen einen Tadel, unabhängig vom Vergehen. Sie sollen es lernen. Deren Ethik und Gewissensbildung ist noch nicht ausgereift. Bei Erwachsenen sollte man freilich davon ausgehen können, dass diese Gewissensbildung abgeschlossen ist, doch wissen wir alle, dass in der Kindheit oft die Weichen für ein ungesundes Leben gelegt werden.

Kinder, die niemals die Möglichkeit hatten, Bestrafungen in Schweregrade zu unterteilen, da konstant negativ bestraft wurde, haben es auch im Erwachsenenleben schwer, Richtig und Falsch, Gut und Böse, korrekt einzuordnen. Darüber hinaus fehlt diesen Menschen später oft ein Gespür für die Wertigkeit eines Vergehens.

Kommt dann noch das emotionale Gedächtnis dazu, wird es gefährlich für das Herz. Menschen, die bei einem Fussballspiel der Nationalmannschaft so heftig mit fiebern, dass Sie fast einen Infarkt erleiden, sind dermaßen emotional mit einer Sache(hier dem Sport) verbunden, dass Sie als Fanatiker bezeichnet werden können. Solange es nur auf den Sport bezogen ist, ist es keine Gefahr für die Allgemeinheit, jedoch eine tiefgreifende Gefahr für das eigene Herz.

Andere bezeichnen Sich gerne als Workaholics und arbeiten 60-80 Stunden die Woche, ohne Rücksicht auf Ihr Herz. Auch diese Menschen sind dermaßen mit einer Sache, hier der Firma, verbunden und geraten bei jeder Abweichung eines fest definierten Zustands dermaßen in Rage, dass Ihre Gesundheit jahrelang in Mitleidenschaft gezogen wird. Ja, diese Menschen spüren sich, ja diese Menschen erleben sich. Und ja, diese Menschen zerstören sich selbst.